Ich habe mich so oft gefragt, warum das mit dem Bloggen bei mir einfach nicht klappt. Habe ich nichts zu berichten? Gibt es nichts, was ich zeigen möchte? Gehen mir womöglich die Ideen aus?
Immer wieder stoße ich auf Blogs, in denen perfekte Menschen Einblicke aus ihrer perfekten Welt veröffentlichen.
Total tumblr-like Tee trinken und sich wirklich healthy ernähren. Außerdem basteln auch noch alle fantastisch und haben immer tolle Geschenkideen zu Weihnachten. Sogar für Männer.
Und dann kam ich, versuchte nicht zu kopieren, aber doch zu übernehmen. Klappte aber nicht. Warum?
Letzten Endes hat der Leitspruch "Sei einfach du selbst" doch ziemlich Recht. Man kann nicht immer eine Figur spielen, die man nicht ist.
Ich habe beschlossen, hier auf Once upon a wish einfach nur Ich zu sein.
Meine persönlichen Erfolge zu zeigen. Und auch meine Misserfolge.
Dinge, die mich beschäftigen, ob tiefgründig oder oberflächlich. Und es ist plötzlich so leicht.
Kein Druck, der vorschreibt, dass in den Hintergrund eines fancy Fotos unbedingt Macarons gehören.
Oder ist es mittlerweile Fiji-Wasser?
Ich erzähle euch jetzt erst einmal etwas über mich:
Ich bin Nicole und liebe schöne Stoffe. Nach einigen Hin und Hers habe ich mich vor einem Jahr endgültig dazu entschlossen, tatsächlich den Weg einer Modedesignerin zu gehen.
Früher schreckte mich die Vorstellung ab.
Menschen sagten Dinge wie "Das ist natürlich nicht einfach." oder "Bist du dir sicher, dass du Erfolg haben wirst?"
Nein oder ja? Bin ich mir sicher, dass ich Erfolg haben werde? Eigentlich schon. Unsere Gedanken steuern unsere Handlungen schon im Voraus und ich bin fest davon überzeugt, dass sich alles materialisiert, wenn man es ausspricht (und hart genug arbeitet).
Zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Schneiderin. Und das alles nebenberuflich. Heißt, ich arbeite in Vollzeit und versuche nebenbei Erfolge beim Nähen zu erzielen. Glücklicherweise habe ich dank meiner Mutter schon relativ früh an der Nähmaschine üben können. Also ein paar Skills sind vorhanden.
Der Wunsch, Modedesignerin zu werden, festigte sich bei mir eigentlich bereits mit 16 Jahren.
Mit 18 beschloss ich dann die Schule abzubrechen und mein Fachabitur in Modedesign zu machen. Das klappte auch. Ein Jahr arbeitete ich bei einer selbstständigen Modedesignerin und durfte erste Einblicke gewinnen und kleine Aufgaben übernehmen.
Nach und nach füllte sich mein Bücherregal mit Büchern über Schnittmuster und deren Konstruktion, Nähtechniken für Anfänger und Profis und hübschen Illustrationen von Mädchen mit verdammt langen Beinen. Ich informierte mich über die Must-haves für den Anfang und schaffte mir Dinge wie Stoffscheren, Millimeter-Papier, Maßbänder und Copic-Stifte an. Und dann wurde genäht.
Was genau, zeige ich in meinen nächsten Posts.
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